Der Sommer in Boston
Der Sommer in Boston ist ziemlich heiss, wie ich feststellen musste. In meinem Zimmer sind konstante 30 Grad, die auch ein Ventilator nicht reduzieren kann. Am Wochenende hatten wir knapp 40 Grad, was dann allerdings zu einem Gewitter fuehrte, welches sich ueber 6 Stunden erstreckte. Danach war Boston ziemlich ueberschwemmt. Das hindert die Menschen aber nicht daran ihre Plaene zu aendern. Nachdem der Regen einwenig nachliess und mir unglaublich langweilig in meinem Zimmer war, hatte ich beschlossen einen kleinen Spaziergang zu unternehmen. Also ging ich hinunter zum Charles River. Vollkommen verdutzt stellte ich fest, dass diese Idee auch noch ungefaehr 100 000 Inder hatten. Je naeher ich dem Wasser kam, desto mehr Inder waren um mich herum. Es stellte sich schnell heraus, dass am Sonntag Indian Day war und sich nun die gesamte Indische Bevoelkerung Bostons auf der Wiese vor einer Buehne am Charles River versammelte. Dort angekommen habe sie sich alle auf den nassen Rasen fallen gelassen und gefeiert. Auf der Buehne sangen indische Kinder Volkslieder und um die Wiese herum hatten indische Restaurants kleine Fressbuden aufgebaut. Es war nett und roch lecker dort, doch dann fing es wieder an zu regnen. Die Inder stoerte dies nicht, aber mir wurde es ein wenig zu nass, und so zog ich von dannen.
In dieser Stadt ist immer irgendwas los.
Kurz nachdem ich ankam habe ich im Park gesessen, wo abends die Shakespear Group Hamlet aufgefuehrt hat. Allerdings ziemlich modern und ich habe kein Wort verstanden, ich hatte einen Jetlag, habe also nicht viel davon mitbekommen.
Aber in der darauffolgenden Woche war auf einem zentralen grossen Platz eine weitere Buehne aufgebaut, vor der unzaehlige Rentner sassen. Es spielte die US Navy Marching Band. Offensichtlich seht beliebt bei der aelteren Bevoelkerungsgruppe.
Letzten Samstag war dieselbe Buehne wieder aufgebaut. Diesmal sangen die Rolling Stones. So dachte ich zumindest, als ich die Musik von weitem hoerte. Als ich naeher kam stellte ich fest, dass es nur eine Band war, die Rolling Stones Lieder sangen, allerdings ziemlich gut.
Spaeter am Abend lief ich mal wieder duch den Park und hoerte dort ein Synphoniekonzert.
Auf all diese Events treffe ich durch Zufall und niemand verlang Eintritt oder Spenden.
Ich finde das grossartig, was eine Stadt ihren Buergern so bieten kann.
Naja wir in Koeln haben ja zumindest einmal im Jahr unser Ringfest und das tolle Feuerwerk.
Allerdings muss man auch bedenken, dass unser Sommer meist verregnet ist.
Wenn ich mal nicht durch die Stadt laufe und Konzerte entdecke, liege ich meistens am Pool, der zu dem Buerogebaeude gehoert, in dem meine Kanzlei ist.
Dieser Pool ist quasi ins Meer hineingebaut und steht auf Holzpfaehlen. Um einen herum sind Segelboote und kleinere Yachten. Die richtig grossen Yachten liegen 100 m weiter im Yachhafen.
So laesst es sich aushalten.
Allerdings ist so eine kleine Oase auch wichtig, denn mein Zimmer ist nicht gerade einladend. Am Wochenden habe ich in einer Ecke meines Zimmers eine tote Maus gefunden. Daraufhin habe ich erstamal das gesamte Zimmer mit Desinfektionsspray eingesprueht. Wahrscheinlich werde ich mir doch noch eine andere Bleibe suchen.
In dieser Stadt ist immer irgendwas los.
Kurz nachdem ich ankam habe ich im Park gesessen, wo abends die Shakespear Group Hamlet aufgefuehrt hat. Allerdings ziemlich modern und ich habe kein Wort verstanden, ich hatte einen Jetlag, habe also nicht viel davon mitbekommen.
Aber in der darauffolgenden Woche war auf einem zentralen grossen Platz eine weitere Buehne aufgebaut, vor der unzaehlige Rentner sassen. Es spielte die US Navy Marching Band. Offensichtlich seht beliebt bei der aelteren Bevoelkerungsgruppe.
Letzten Samstag war dieselbe Buehne wieder aufgebaut. Diesmal sangen die Rolling Stones. So dachte ich zumindest, als ich die Musik von weitem hoerte. Als ich naeher kam stellte ich fest, dass es nur eine Band war, die Rolling Stones Lieder sangen, allerdings ziemlich gut.
Spaeter am Abend lief ich mal wieder duch den Park und hoerte dort ein Synphoniekonzert.
Auf all diese Events treffe ich durch Zufall und niemand verlang Eintritt oder Spenden.
Ich finde das grossartig, was eine Stadt ihren Buergern so bieten kann.
Naja wir in Koeln haben ja zumindest einmal im Jahr unser Ringfest und das tolle Feuerwerk.
Allerdings muss man auch bedenken, dass unser Sommer meist verregnet ist.
Wenn ich mal nicht durch die Stadt laufe und Konzerte entdecke, liege ich meistens am Pool, der zu dem Buerogebaeude gehoert, in dem meine Kanzlei ist.
Dieser Pool ist quasi ins Meer hineingebaut und steht auf Holzpfaehlen. Um einen herum sind Segelboote und kleinere Yachten. Die richtig grossen Yachten liegen 100 m weiter im Yachhafen.
So laesst es sich aushalten.
Allerdings ist so eine kleine Oase auch wichtig, denn mein Zimmer ist nicht gerade einladend. Am Wochenden habe ich in einer Ecke meines Zimmers eine tote Maus gefunden. Daraufhin habe ich erstamal das gesamte Zimmer mit Desinfektionsspray eingesprueht. Wahrscheinlich werde ich mir doch noch eine andere Bleibe suchen.


1 Comments:
Liebste Caro, dann scheint es Dir ja gut zu gehen in Boston. Ich freue mich sehr, falls Du es schaffen solltest, nach LA zu kommen. Ich bin hier sehr im Stress, aber mir geht es gut. Dicken Kuss, Kristina
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