Freizeitstress
Ein Wochende ist wieder vorbei und ich habe das Gefuehl, die Zeit rast an einem vorbei. Ich lag natuerlich die meiste Zeit am Pool, habe ja schliesslich auch dafuer bezahlt. Am Freitag hatte ich den Pool ganz fuer mich allein, denn das Wetter war nicht super heiss, aber das Wasser war sehr warm, so habe ich allein im Pool geplanscht. Abends war im North End ein Italien Fest mit lauter Staenden mit leckerem Essen. Samstag war ich wieder schwimmen und shoppen, so langsam findet man doch ein paar Laeden, wo die Klamotten nicht seit 5 Jahren out sind. Abends hatte ich dann die Qual der Wahl. Der eine Anwalt aus meiner Kanzlei hatte mich gefragt, ob ich mit auf irgendeine Geburtstagsparty will, hatte ich natuerlich erstmal ja gesagt, aber dann rief noch eine Bekannte an und sagte sie wolle mit ein paar Freundinnen ausgehen. Hm. Ich habe dann dem Anwalt eine bloede Luege aufgetischt, damit ich mit den Maedels weggehen konnte. Der Anwalt nervt eh ein wenig. Ist erst 26 und will immer mit mir mittagessen. (Amerikaner haben ganz schreckliche Tischmanieren!!)
Girlsnight war recht lustig. Allerdings hatte ich mal wieder Probleme in die Bar zu kommen, weil die Tuersteher mit unserem Perso nix anfangen koennen. Ich muss mir langsam echt angewoehnen den Pass mitzunehemen. Da ich gluecklicherweise mein Geburtsdatum auswendig weiss durfte ich dann ausnahmsweise doch in den Club. Ich definiere Club: Ein Teil ist Restaurant, ein Teil ist Bar und im dritten Teil spielt eine Band. Wir haben also erst gegessen und sind dann Richtung Band. Als die Band nicht mehr weiter gespielt hat, sind wir in eine andere Bar, wo auch eine andere Band gespielt hat. Von DJ's halten die hier nicht viel. Ausser man geht in einen Techno Laden. Im Uebrigen denken alle Amerikaner, dass alle Europaer nur Techno hoeren. Es wird dann auch nicht weiter unterschieden. Alles was irgendwie elektronische Musik ist, ist auch Techno. Die Bands waren eher mittel, die Lautstaerke dafuer am Anschlag. Die Haelfte der Songs kannte ich nicht, wohl aber alle Amerikaner, die inbruenstig mitsangen. Naja, um ein Uhr bin ich dann ziemlich taub nach Hause gegangen. Bis auf meine Bekannte, die fahren musste, waren alle anderen Amerikanerinnen ziemlich betrunken. Ich dachte das waere nur in der Highschool so gewesen, dass man sich bis zum Anschlag volllaufen laesst, aus Angst man bekaeme ein paar Monate lang nichts mehr. Es scheint aber immer noch so zu sein, denn auch alle anderen Leute in der Bar waren nicht besonders nuechter.
Gestern Abend haben mich dann Jerry Blakeley und Ehefrau, fuer den ich in Frankfurt mal auf einer Messe gearbeitet habe, schick zum essen eingeladen. Das war wahrscheinlich das erst mal, dass ich richtig gutes Essen bekommen habe. Es ist alles so unerschwinglich teuer, dass man sich nur ein Stueck Pizza leisten kann.
Auf jeden Fall hat mir Jerry gleich einen Job angeboten. Ich solle fuer seine Firma arbeiten (er stellt Thermomether her), da sie gerade dabei sind den europaeischen Markt zu erobern, und ich 3 Sparachen fliessend spreche. Kann man ja mal drueber nachdenken...
Morgen kommt Holger nach Boston. Leider darf ich keine Gaeste in meinem Zimmer haben, also laeuft das ganze illegal. Wenn sie das rausbekommen, schmeissen sie mich wahrscheinlich raus. Ich melde mich dann vom Obdachlosenheim wieder.
Girlsnight war recht lustig. Allerdings hatte ich mal wieder Probleme in die Bar zu kommen, weil die Tuersteher mit unserem Perso nix anfangen koennen. Ich muss mir langsam echt angewoehnen den Pass mitzunehemen. Da ich gluecklicherweise mein Geburtsdatum auswendig weiss durfte ich dann ausnahmsweise doch in den Club. Ich definiere Club: Ein Teil ist Restaurant, ein Teil ist Bar und im dritten Teil spielt eine Band. Wir haben also erst gegessen und sind dann Richtung Band. Als die Band nicht mehr weiter gespielt hat, sind wir in eine andere Bar, wo auch eine andere Band gespielt hat. Von DJ's halten die hier nicht viel. Ausser man geht in einen Techno Laden. Im Uebrigen denken alle Amerikaner, dass alle Europaer nur Techno hoeren. Es wird dann auch nicht weiter unterschieden. Alles was irgendwie elektronische Musik ist, ist auch Techno. Die Bands waren eher mittel, die Lautstaerke dafuer am Anschlag. Die Haelfte der Songs kannte ich nicht, wohl aber alle Amerikaner, die inbruenstig mitsangen. Naja, um ein Uhr bin ich dann ziemlich taub nach Hause gegangen. Bis auf meine Bekannte, die fahren musste, waren alle anderen Amerikanerinnen ziemlich betrunken. Ich dachte das waere nur in der Highschool so gewesen, dass man sich bis zum Anschlag volllaufen laesst, aus Angst man bekaeme ein paar Monate lang nichts mehr. Es scheint aber immer noch so zu sein, denn auch alle anderen Leute in der Bar waren nicht besonders nuechter.
Gestern Abend haben mich dann Jerry Blakeley und Ehefrau, fuer den ich in Frankfurt mal auf einer Messe gearbeitet habe, schick zum essen eingeladen. Das war wahrscheinlich das erst mal, dass ich richtig gutes Essen bekommen habe. Es ist alles so unerschwinglich teuer, dass man sich nur ein Stueck Pizza leisten kann.
Auf jeden Fall hat mir Jerry gleich einen Job angeboten. Ich solle fuer seine Firma arbeiten (er stellt Thermomether her), da sie gerade dabei sind den europaeischen Markt zu erobern, und ich 3 Sparachen fliessend spreche. Kann man ja mal drueber nachdenken...
Morgen kommt Holger nach Boston. Leider darf ich keine Gaeste in meinem Zimmer haben, also laeuft das ganze illegal. Wenn sie das rausbekommen, schmeissen sie mich wahrscheinlich raus. Ich melde mich dann vom Obdachlosenheim wieder.


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